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| Staatstheater Saarbrücken, Paul Otto August Baumgarten, Staatstheater, Saarland |
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Saarländisches Staatstheater
Das Saarländische Staatstheater zeigt im Staatstheater und in der Alten Feuerwache Stücke aus den Bereichen Musiktheater, Schauspiel, Tanztheater sowie Konzerte, seit der Spielzeit 2006/2007 in der "Sparte 4" auch Kleinkunst, Performanceinstallationen und experimentelles Theater. Das Gebäude
Bei einem Luftangriff 1942 wurde es zerstört. GeschichteDas Saarländische Staatstheater wurde 1938 von Adolf Hitler als „Gautheater Saarpfalz“ eröffnet. Als erstes Stück wurde „Der fliegende Holländer“ gezeigt. Nach seiner Zerstörung 1942 lebte es erst nach dem Zweiten Weltkrieg unter seinem damaligen Intendanten Hermann Wedekind wieder auf. Wedekind zeigte in seiner Amtszeit (1960 - 1975) unter dem Motto „Kunst kennt keine Grenzen“ Stücke ausländischer Künstler, vor allem aus Frankreich und Georgien. Aus einer „Georgischen Woche“ am Staatstheater entstand sogar die Städtepartnerschaft zwischen Tbilissi und Saarbrücken. 1988 übernahm das Land die gesamte Trägerschaft und Martin Peleikis, Generalintendant seit 1975, wurde Gründungsintendant der geplanten Staatstheater GmbH. Ein Jahr später, 1989, wurde die Rechtsform des Staatstheaters in "Saarländisches Staatstheater GmbH" geändert und das Saarländische Landestheater von der Staatstheater GmbH übernommen. 1991 bis 2006 war der Schweizer Schauspieler und Regisseur Kurt-Josef Schildknecht Generalintendant. Dieses Amt hat seit der Saison 2006/2007 Dagmar Schlingmann inne. In der Spielzeit 2006/2007 kam unter Dagmar Schlingmann noch eine vierte Sparte (zu Schauspiel/Musiktheater/Oper) hinzu, nämlich die „sparte4", die in der Eisenbahnstrasse einen Aufführungsort gefunden hat. Die sparte4 soll jungen Regisseuren und Autoren eine Plattform bieten, ihr Können zu zeigen. Zum Repertoire der Sparte 4 gehören unter anderem Performanceinstallationen, experimentelle Theaterstücke, Lesungen sowie Konzerte alternativer Musiker. Die künstlerische Leitung der Sparte 4 obliegt dem Regisseur Christoph Diem. Ebenfalls seit der Spielzeit 2006/2007 gibt es am Saarländischen Staatstheater einen Jugendclub unter der Leitung von Jörg Wesemüller. Hier können interessierte Jugendliche im Alter von 12 bis 21 kostenlos unter professioneller Betreuung Theater spielen. Am Ende jeden Jahres stehen dann vier Aufführungen in der Alten Feuerwache auf dem Spielplan. 2006/2007 wurde der Roman Nur Pferden gibt man einen Gnadenschuss von Horace McCoy für die Bühne adaptiert. 2007/2008 nahm man sich der Geschichte von Macbeth von William Shakespeare an und verfrachtete sie in einen Streit und ein Rollenspiel einer Jugendgruppe. Beide Inszenierungen fanden in ausverkauften Vorstellungen sehr positiven Widerhall und wurden auch von der Presse positiv aufgefasst. Als Opernorchester am Saarländischen Staatstheater fungiert das Saarländische Staatsorchester, dem im Laufe seiner Geschichte so namhafte Dirigenten wie Siegfried Köhler, Christof Prick, Jiří Kout und Jun Märkl vorstanden. Operndirektor ist seit 2006 Berthold Schneider. Literatur
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