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Römische Villa in Nennig               

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Mosaik in der Römischen Villa in Nennig
Bild 1: Mosaik in der Römischen Villa in Nennig

Bekannt ist Nennig vor allem durch seine römische Villa. Das aus dem 2. Jahrhundert stammende Gebäude wurde 1852 bei Erdarbeiten entdeckt. Man grub die Reste einer großen Villa aus. Ein 10 mal 16 Meter großer Mosaikfußboden ist fast unversehrt erhalten. Es sind die besterhaltenen römischen Mosaiken nördlich der Alpen. Es werden Kämpfe von Menschen und Tieren mit Musikuntermalung - wie sie in den Arenen tatsächlich stattfanden - in Ornamenten verbunden dargestellt. Das prunkvolle Wohnhaus, dessen rund 120 m breite Fassade sich der Mosel zuwendet, ein abseits errichtetes Bad von fast 500 m² Grundfläche und ein 256 m langer, überdachter Wandelgang zwischen Wohn- und Badegebäude schienen eine Deutung als Luxusvilla zuzulassen. Dass zu dem gutsherrlichen Anwesen (villa) nicht nur der herrschaftliche Wohnsitz (pars domestica), sondern auch ein Gutshof mit Ökonomiegebäuden (pars rustica) gehört hatte, erwies sich erst, als 1997 moselwärts ein Neubaugebiet erschlossen wurde. Dabei konnten zu beiden Seiten eines riesigen Hofareals die Standorte von drei Gebäuden ermittelt werden. Eines wurde bis 2001 unter Mitwirkung der Fachrichtung Vor- und Frühgeschichte der Universität des Saarlandes vollständig ausgegraben.

 


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