| Naturpark Pfälzerwald, Pfälzer Wald, Pfalz, Wasgau |
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Seite 1 von 3 Naturpark Pfälzerwald
Die Mittelgebirgslandschaft Pfälzerwald (so die amtliche Schreibweise, häufig auch Pfälzer Wald) im Bundesland Rheinland-Pfalz ist das größte zusammenhängende Waldgebiet Deutschlands sowie eine der größten zusammenhängenden europäischen Waldflächen. Seine Ausdehnung beträgt 177.100 Hektar (= 1771 km²); damit nimmt er ein gutes Drittel der gesamten Pfalz ein, deren zentrale Landschaft er darstellt und von der er seinen Namen hat. Der etwas größere Naturpark Pfälzerwald umfasst zusätzlich zum zentralen Mittelgebirge den Landstrich zwischen Haardtrand und Deutscher Weinstraße (im Osten) sowie die Täler von Eisbach und Eckbach (im Nordosten). GeschichteBegriff
Die älteren Bezeichnungen, die auch für den späteren Pfälzerwald verwendet wurden, „Vogesen“ (franz. NaturparkDer Naturpark Pfälzerwald wurde 1958 als dritter Nationalpark in Deutschland geschaffen. Gemäß den Forderungen des Urhebers der Naturparkidee, Alfred Toepfer, sollte der Pfälzerwald ein Erholungs- und Bewegungsraum für gestresste Sitzmenschen aus den damals stark unter Luftverschmutzung leidenden Städten der Rheinebene werden. In dem Ausbauprogramm waren 95 Parkplätze, 13 Zeltplätze, sieben Aussichtstürme und fünf Freibäder vorgesehen. Tatsächlich wurden in den ersten sieben Jahren 62 Waldparkplätze angelegt sowie 530 Sitzbänke und 530 Papierkörbe aufgestellt. 370 km Wanderwege wurden ausgebaut oder neu angelegt und darauf 45 Rundwege markiert. Die Geschäftsführung für den Naturpark übernahm der Pfälzerwald-Verein (PWV). Die ebenfalls errichteten 20 offenen Schutzhütten in Blockhausbauweise nannte man nach dem damaligen Geschäftsführer des Pfälzerwald-Vereins, Ludwig Fischer, Fischer-Hütten. Mitte der 1960er Jahre kam man im PWV zu dem Schluss, dass die Arbeit nicht mehr von ehrenamtlich Tätigen erledigt werden könne, und gab die Geschäftsführung des Naturparks an die Bezirksregierung Pfalz ab. Bis 1974 wurden umgerechnet 3,7 Mio. Euro für die Verbesserung der Erholungsmöglichkeiten ausgegeben. Um 1975 betrachtete man den Erholungsausbau als abgeschlossen und rückte die Pflege von Biotopen und der Landschaft in den Mittelpunkt. Zunehmend wollte man auch die in Kriegs-, Reparations- und Krisenzeiten an vielen Stellen entstandenen Nadelwald-Monokulturen durch einen artenreichen, standortgerechten Mischwald zu ersetzen.
Der Naturpark Pfälzerwald wurde 1992 von der Biosphärenreservat1998 wurde der Pfälzerwald deutscher Teil des ersten grenzüberschreitenden Biosphärenreservates der UNESCO, nämlich des Biosphärenreservates Pfälzerwald-Vosges du Nord. Er war damit das 12. von (Stand: 2005) 14 deutschen Biosphärenreservaten. Bei diesen handelt es sich um Flächen, denen eine besondere Bedeutung für den globalen Erhalt der biologischen Vielfalt zukommt. StrukturGrenzen![]() Bild 2: Karte Pfälzerwald Der Ostrand des Pfälzerwaldes in Richtung Rheinebene wird als Haardt, das zwischen Haardt und Ebene liegende Hügelland, wo die Pfälzer Weine angebaut werden, als Weinstraße bezeichnet. Inmitten der Region Weinstraße verläuft die Deutsche Weinstraße. Westlich von Kaiserslautern beginnt die schmale Moorniederung des Landstuhler Bruchs, an die sich nach Süden zu die Südwestpfälzische Hochfläche anschließt, die westlich einer Linie Kaiserslautern–Pirmasens an den Pfälzerwald grenzt. Gliederung
Der Pfälzerwald gliedert sich in drei Landschaftsteile:
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