Opera du Rhin, Rhein-Oper, Opéra national, Straßburg, Mühlhausen, Colmar, Elsass Drucken E-Mail

Opéra du Rhin

Die klassizistische Fassade (1821) des Operngebäudes am Straßburger Place Broglie
Bild1: Die klassizistische Fassade (1821) des Operngebäudes am Straßburger Place Broglie

Die Opéra du Rhin („Rhein-Oper“), seit 1997 Opéra national, ist das lyrische Ensemble (Solisten+Chor) der Städte Straßburg, Mülhausen und Colmar im Elsass. Ihm unterstehen ebenfalls die Balletttruppe Ballet du Rhin, die Nachwuchsschmiede Jeunes voix du Rhin und die Schule für Maskenbildung École des arts de la transformation. Ständige Orchester sind die Straßburger Philharmoniker und das Mülhausener Symphonie-Orchester.

Geschichte

Die Verschmelzung der Opern und Ensembles von Straßburg und Mülhausen wurde 1972 von Alain Lombard angeregt, um über eine international dimensionierte Truppe zu verfügen. In den 1970er und frühen 1980er Jahren kam es zu zahlreichen Opernaufnahmen mit internationalen Stars (José Carreras, Kurt Moll, Kiri Te Kanawa, Montserrat Caballé, Edita Gruberová …). Nach einer langen Aufnahmepause entstanden Anfang des 21. Jahrhunderts unter der Leitung von Jan Latham Koenig preisgekrönte Mitschnitte von „Die tote Stadt“,  Francis Poulencs „Les Dialogues des Carmélites“ (inszeniert von Marthe Keller) und Jacques Iberts „Persée et Andromède“.

Spielstätten

 


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